Archive for April, 2011

Mindestlohn für Leiharbeiter

Jetzt ist es amtlich. Ein Mindestlohn für Leiharbeiter wurde vom Bundestag beschlossen und legt jetzt 7,79 € im Westen und 6,89 € im Osten fest.

Diese Entscheidung macht mir persönlich Spaß. Ich habe noch nie etwas davon gehalten, günstige Arbeitskräfte aus dem Ausland zu holen, um Geld zu sparen. Letztlich kann sich dieser Mindestlohn also vielleicht auch darauf auswirken, dass wieder mehr Deutsche einen Job bekommen, wo sonst günstige Osteuropäer für einen Hungerlohn ackern mussten.

No Comments »

Benjamin on April 29th 2011 in Allgemein

Immer häufiger müssen auch Rentner ran

Wer sich nicht selbst schon früh um passende Versicherungen gekümmert hat, der muss im Alter mit durchaus kümmerlichen Renten auskommen. Kein Wunder, dass immer mehr Rentner gegen die Altersarmut ankämpfen müssen, um letztlich nicht völlig unterzugehen.

Keine schöne Veränderung, wie ich finde. Immerhin arbeitet man sein ganzes Leben lang, um dann in den verdienten Ruhestand zu gehen und sollte sich hier durchaus auch den Lebensstandard leisten können, den man gewohnt ist.

So gibt es ein paar Möglichkeiten für Rentner, sich die eigene Kasse ein wenig aufzubessern. Ohne Arbeit geht das aber leider nicht:

Rentner, die jünger sind als 65, dürfen nicht mehr dazuverdienen, als 400 Euro im Monat. Sollte man dennoch mehr verdienen, wird die Rente gekürzt. Immerhin darf man hier zwei Mal im Jahr bis zu 800 Euro verdienen.

Die Rente zu verschieben ist nicht unbedingt eine schöne Vorstellung, kann aber sinnvoll sein. So kann man in den Jahren zwischen 65 und 67 eine bis zu 12 Prozent höhere Rente erwirken. Eine Überlegung ist es also definitiv wert.

Am häufigsten gewählt von Rentnern ist heute der Minijob. Dieser ist steuerfrei und wirkt sich daher nicht auf die steuerliche Seite der Rente aus. Trotzdem schade, dass Rentner auch im Alter noch ran müssen, um sich ihr Leben finanzieren zu können.

No Comments »

Benjamin on April 27th 2011 in Allgemein

Den Arbeitgeber bewerten

Im Internet kann man heute ja im Grunde alles bewerten. Von Produkten über Lehrer bis hin zu Hotels und Büchern. Dass man jetzt aber auch Arbeitgeber beurteilen kann, habe ich bei www.selbst-und-ständig.de gelesen. Solche Portale bieten für Arbeitnehmer die Möglichkeit, einmal all das, was sie von ihrem Arbeitgeber halten, loszuwerden.

Nicht jeder Arbeitgeber kommt hier wirklich gut weg. Besonders interessant kann das natürlich für künftige Arbeitnehmer sein, die sich in einem Unternehmen bewerben möchten. Immerhin kann man so schon im Vorhinein sehen, ob man dort wirklich glücklich wird.

No Comments »

Benjamin on April 25th 2011 in Allgemein

Weiterbildungsprogramme für Arbeitslose

Es ist ja schön und gut, dass sich die Agentur für Arbeit um Arbeitslose kümmert und versucht, diesen wieder einen Job zu verschaffen. Manchmal aber frage ich mich tatsächlich, ob die Methoden hier wirklich so sinnvoll sind.

Kleines Beispiel sind die PC Kurse. Hier wird in Gruppen gemeinsam gelernt, wie man mit einem PC umgeht. Ist ja durchaus wichtig für das Suchen nach einer Arbeitsstelle. Das Arbeitsamt macht sich hierbei aber leider nur wenig daraus, ob die Leute, die teilnehmen, vielleicht schon mit dem PC umgehen können.

Ich würde mir bei diesen Programmen ein wenig mehr Individualität wünschen, damit das Ganze wirklich einen Sinn hat und nicht nach ABM aussieht.

No Comments »

Benjamin on April 23rd 2011 in Allgemein

Der Aufschwung ist noch nicht auf dem Konto

Wirtschaftlich gesehen geht es Deutschland nach der Krise endlich ein wenig besser. Relativ egal sollte dies jetzt aber noch den Arbeitnehmern sein, da dieser Aufschwung bisher in kaum einer Lohnabrechnung wirklich zu sehen ist.

Die Einzigen, die hiervon derzeit etwas merken, sind die Arbeitnehmer in der Eisen- und Stahlindustrie, der kunstoffverarbeitenden Industrie und in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.

Bei allen anderen ist der Aufschwung noch lange nicht angekommen, sagt sueddeutsche.de Es kann durchaus auch sein, dass auf Lohnerhöhungen noch eine ganze Weile gewartet werden muss, da Rohstoffpreise steigen und man sich nicht zu früh schon zu weit aus dem Fenster lehnen möchte.

No Comments »

Benjamin on April 21st 2011 in Allgemein

E10 – das Zapfsäulentheater

An E10 kommt keiner vorbei. Außer, er fährt einen Diesel, denn letztlich sind auch die betroffen, deren Autos den neuen Kraftstoff nicht vertragen.

Stefan Jung www.stefan-jung.net) hat sich in seinem Blog auch mal ein wenig mit E10 auseinandergesetzt und ein paar kleine Behauptungen bzw. Meinung geäußert. Dazu möchte ich jetzt kurz noch was sagen.

Geringerer Preis: Stefan meint, ein geringerer Preis würde durch den Mehrverbrauch sowieso hinfällig werden. Recht hat er, aber ich möchte das noch um einen Punkt erweitern. Und zwar sind mir keine günstigeren Preise aufgefallen. E10 hat einfach den Preis vom gewöhnlichen Super erhalten und Super ist an die Stelle von SuperPlus gerutscht. Ein Reinfall und meiner Meinung einfach pure Verarsche.

Grüner Sprit“: Hier sagt Stefan, durch den Mehrverbrauch kommen im Grunde genau die gleichen Emissionen zustande, wie es bei normalem Superbenzin ist. Da stimme ich voll zu, vor allem auch, weil keiner wirklich Zahlen veröffentlicht hat.

Unabhängigkeit von Öllieferanten: Na klar, dass Stefan auch hier genauso wie ich nur laut lachen kann. Dass in E10 ungefähr 5 % mehr Ethanol drin ist, vergrößert die Unabhängigkeit von Öllieferanten einfach überhaupt nicht.

Risiko von Fahrzeugschäden: Auch hier greift Stefan auf, dass einfach Nichts zu diesem Thema vorliegt. Wie auch? Ich selbst werden auch aus diesem Grund auf E10 verzichten.

Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen: Es gibt immer noch genug von ihnen. Dass E10 trotzdem in den Himmel gelobt wird, erscheint mir fast wie ein Manöver, um der Autoindustrie ein wenig in die Hände zu spielen.

Mein persönliches Fazit aus der ganzen E10 Sache ist einfach, dass dieser Kraftstoff weniger ein sinnvolles und umweltfreundliches Novum ist, als ein Weg, neue Steuereinnahmen zu machen und den Verbraucher an der Nase herumzuführen. Warum sonst veröffentlicht mannicht endlich einmal konkrete Zahlen und prüft den Kraftstoff ausreichend? Und zusätzlich hat sich mit der Einführung von E10 ganz plötzlich auch der Dieselpreis in die Höhe geschraubt. Wo sonst gute 14 Cent Unterschied zum Superbenzin waren, sind es jetzt gerade mal noch sechs.

No Comments »

Benjamin on April 19th 2011 in Allgemein

„Silverstars“

Ich muss zugeben, ich habe von einem Bündnis namens „Silverstars“ bisher noch nichts gehört. Man möge mir vergeben.

Bei diesem Bündnis handelt es sich um die intensive Betreuung von Langzeitarbeitslosen über 50, um diese in ein Beschäftigungsverhältnis zurückzuführen. So schön so gut. Im Jahre 2010 hat es „Silverstars“ tatsächlich geschafft, 2615 Langzeitarbeitslose wieder in den Job zu kriegen.

Aber was mich vielmehr an dieser Tatsache wundert ist, dass sich keiner über den Namen des Bündnisses aufregt. „Silverstars“ ist meiner Meinung nach schon ziemlich bezeichnend für Langzeitarbeitslose, die plötzlich wie der Phönix aus der Asche mit silbern glänzendem Haar in den Jobmarkt zurückkatapultiert werden.

Dieses Bild will mir einfach nicht gefallen. Vor allem weil man mit 50 noch lange kein silbernes Haar hat und weil man es nicht nötig hat, sich einen Namen geben lassen zu müssen, der Altes irgendwie Neu machen will.

Naja. Immerhin scheint das Konzept zu funktionieren.

No Comments »

Benjamin on April 17th 2011 in Allgemein

Das Deutschland der zwei Geschwindigkeiten

So nennt welt.de unser Land in einem Artikel.

Tatsächlich ist es so, dass in der Zeit, in der sich unsere Wirtschaft von der Krise erholt, ein deutlicher Unterschied zwischen dem Südwesten und dem Nordosten Deutschlands zeigt.

Während der Boom im Südwesten also Gestalt annimmt, kommt im Nordosten kaum etwas zustande. Das ist an sich aber kein Wunder. Die Krise zeigt letztlich nur, was eigentlich auch vorher schon da war. So war der Nordosten einfach schon immer schwächer und kommt dementsprechend schwerer wieder auf die Beine.

Zu hoffen bleibt, dass sich das bald ändert.

No Comments »

Benjamin on April 15th 2011 in Allgemein

Tsunami Warnung auf dem Arbeitsmarkt

Die Frühwarnsysteme für Tsunami schlagen erneut Alarm, denn eine Flutwelle von jungen Akademikern mit allgemeintechnischen Abschlüssen droht den Arbeitsmarkt zu erfassen und fortzureißen laut mbamaster.de.

Noch vor einigen Jahren als der gute alte Dipl. Ing. eine gesetzte große auf dem nationalen und auch internationalen Arbeitsmarkt war, gab es für den jungen technische Akademiker keine Probleme sich einen aussichtsreichen Job auf Spirofrog.de oder anderen Jobplattformen zu suchen.
Doch die Zeiten ändern sich. Aus dem Dipl. Ing. ist ein Master of Engineering oder an manchen Unis auch Master of Science geworden. Das hat zur Folge dass man nicht mehr nur mit seinen Kommilitonen in Konkurrenz steht, sondern auch mit internationalen Vertretern des gleichen Bildungsstands.

Amerikaner, Inder und diverse arabische Staaten ergießen ihre junge Bildungselite auf den Arbeitsmarkt und so bleibt einem jungen Menschen nichts anderes mehr übrig als seinen Horizont nun noch weiter zu erweitern und sein Tätigkeitsfeld nicht mehr nur auf die einfache technische Arbeit zu fokussieren sondern sich dem Gesamtmarkt zu öffnen. Das Stichwort heißt wirtschaftliche Weiterbildung. MBA und assis. bilden nun die neue Grundlage für einen erfolgreichen Berufsstart und eine strahlende Karriere. Auch internationale Unis haben dies erkannt und so kann man heute ohne große Umschweife an internationalen Universitäten seine Zweitabschluss absolvieren und somit einen erneuten Vorsprung vor der sonst so immensen Konkurrenz erhalten.

Einige Universitäten drängen daher dazu das alte Diplom in jedem Studiengang vor allem im technischen Bereich wieder einzuführen und der Auswanderung unserer Studenten damit entgegenzuwirken. Was von diesen Bildungsmöglichkeiten nun ein Schritt in die Zukunft oder ein Schritt in den Untergang der Bildungselite Deutschland ist, ist ein Meinungsbild, dass sich jeder für sich bilden sollte. Wir denken, dass eine Spezialisierung wichtig ist, damit man einen Vorsprung vor der Konkurrenz hat, so wie der Bereich Erneuerbare Energien und die Jobs darin, die man auf Cleantechjobs.de finden kann. Technischer Background kann einem auf alle Fälle nicht schaden.

No Comments »

technic on April 14th 2011 in Allgemein

Keine Lotterie für Hartzler

Bei hartz.blogg.de wird sich dieser Tage darüber aufgeregt, dass Westlotto keine Sportwetten mehr an Hartz IV Empfänger verkaufen darf. Der Blogger selbst bezeichnet das als absolute Ungerechtigkeit und fiese Kennzeichnung arbeitsloser Menschen.

Ich kann ihm da nur teilweise zustimmen.

Zum einen gibt es natürlich Menschen in Deutschland, die nicht verschuldet in die Arbeitslosigkeit geraten und trotz vieler Bemühungen keinen Weg mehr zurück finden.

Die andere Seite der Medaille zeigt aber auch Menschen, die erst gar keinen Job wollen und sich auf Kosten des Staates ihr Leben finanzieren. Solchen Menschen sollte so was wie Glücksspiel meiner Meinung selbstverständlich untersagt werden, immerhin ist das Geld, das sie bekommen, dazu da, sich den eigenen Lebensstandard so erhalten zu können, dass die eigenen Kinder gut leben können und man selbst nicht am Hungertuch nagen muss.

In Lotto und Glücksspiele zu investieren, ist hier meiner Meinung absolut unwichtig und dementsprechend auch nicht Sinn von Hartz IV.

Dass man sich darüber aufregt, lässt mich ein weiteres Mal daran zweifeln, ob unsere Wirtschaft und unsere Kultur jemals wieder einen niveauvollen Stand erreichen werden.

No Comments »

Benjamin on April 13th 2011 in Allgemein