Dass unsere heutige Jugend nicht mehr so aktiv ist, wie sie es vielleicht vor Jahren noch war, ist kein Wunder und auch keine besondere Neuigkeit. PC Games, Konsolen, fettes Essen, Drogen und so weiter machen aus jungen Menschen, die vor Tatkraft nur so strotzen sollten, faule und nicht belastbare Arbeitnehmer, die der heutigen Wirtschaft schaden.
Laut einer aktuellen Umfrage bei n-tv.de findet jeder fünfte junge Arbeitnehmer seinen Job also ganz besonders stressig. Weitere 51 Prozent finden ihren Job etwas belastend.
Ich kann und will die Meinung nicht teilen, dass die Jugend zu wenig Nein sagt, denn ich finde, dass der Wandel unserer Gesellschaft automatisch auch zur Folge hat, dass das Arbeitsleben kaum noch gestemmt werden kann.
Das mag eine kontroverse Meinung sein, aber würden sich Schulen mehr damit beschäftigen, ihre Schüler aktiv zu halten, wäre auch das Arbeitsleben anders zu bewältigen.
Benjamin on April 11th 2011 in Allgemein
Eigentlich logisch, dass man einen Arbeitnehmer, der im Gefängnis sitzt, nicht mehr wirklich haben will. Immerhin hat er sich strafbar gemacht und das gefällt keinem.
Das Bundesverfassungsgericht hat jetzt auf eine Klage reagiert und festgelegt, dass ein Arbeitnehmer, der länger als zwei Jahre ins Gefängnis muss, keinen Anspruch darauf hat, nach seiner Haftstrafe wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren zu dürfen.
Unternehmen ist es meiner Meinung wirklich nicht zuzumuten, einen Arbeitsplatz für jemanden freizuhalten, der selbst dafür verantwortlich ist, dass er hinter Gitter muss.
Benjamin on April 9th 2011 in Allgemein
Marcus von secretsites.de/joblog spricht es an und ich will es einmal ein wenig aufgreifen. Es geht hier jetzt um Facebook und wie man es heute so verwendet.
Was ein jeder in seiner Freizeit macht, bleibt natürlich ihm selbst überlassen. Freizeit ist Freizeit.
Dass jetzt aber immer mehr Menschen während ihrer Arbeitszeit am Rechner bei Facebook surfen und ihre Profile updaten, dürfte ein ziemlicher Dorn im Auge einiger Arbeitgeber sein. Immerhin geht hier eine ganze Menge Arbeitszeit verloren, die teuer bezahlt werden muss.
Marcus spricht auch an, was für viele Arbeitgeber ein weiterer Punkt ist, der problematisch werden kann. Und zwar ist es ja häufig per Arbeitsvertrag verboten, sich auf bestimmten Seiten im Internet zu vergnügen, während die gewohnte Arbeitszeit läuft. Privatsurfen also strikt verboten und nach Abmahnungen auch ein Kündigungsgrund.
Jetzt kommts aber so, dass jeder heute über ein Smartphone verfügen kann, das eben genauso gut dazu dient, sich in den Social Networks herumzutreiben. In keinem Arbeitsvertrag jedoch steht, dass man das eigene Mobiltelefon nicht nutzen darf und für Arbeitgeber wäre es eine viel zu große Mühe, die Facebookaccounts all ihrer Mitarbeiter zu überprüfen.
Definitiv kann also gesagt werden, dass Facebook nicht nur imstande ist, Beziehungen zu zerstören, sondern auch, Unternehmen große Verluste einzubringen.
Benjamin on April 7th 2011 in Allgemein
Die Frankfurter Börse begann bisher jeden Morgen um neun Uhr, ihr turbulentes Treiben zu entfalten. Jetzt soll es aber schon sehr bald ganz anders werden.
Die Börsenmakler, die jetzt noch in Frankfurt herumgeistern, werden im Mai von sogenannten Xetra-Spezialisten abgelöst werden. Im Zuge dieser Veränderung sollen die Handelszeiten an der Börse um eine Stunde verlängert werden und dann von acht Uhr morgens an starten.
Inwiefern sich das auf den Handel an sich und die Aktienkurse auswirken wird, kann ich jetzt so nicht wirklich sagen. Ich finde diese Neuerung aber durchaus interessant und werde das Geschehen mal ein wenig verfolgen.
Benjamin on April 5th 2011 in Allgemein
Das Modeunternehmen Adler ist ja nicht unbedingt jedermanns Sache. Die Mode richtet sich hauptsächlich an ältere Frauen und ist weniger modern und hip, als man es bei anderen Modeunternehmen sehen kann.
Das Bodenständiges aber durchaus auch funktionieren kann, will Adler jetzt zusätzlich durch seinen Börsengang beweisen.
Noch vor dem Ende des ersten Halbjahres 2011 sollen jetzt also Adler Aktien an der Frankfurter Börse gehandelt werden dürfen.
Benjamin on April 3rd 2011 in Allgemein
Am 25. März ist wieder Equal Pay Day. Nicht viele wissen, worum es sich bei diesem Tag handelt, betrachtet man sich aber den Namen, ist eigentlich alles klar. Beim Equal Pay Day handelt es sich also um einen speziellen Tag, der sich damit beschäftigt, dass Frauen auch heute noch weit weniger als Männer verdienen, obwohl sie die gleichen Tätigkeiten ausführen und die gleichen Qualifikationen haben.
Bei karrierebibel.de spricht Bettina Sturm, Inhaberin einer Karriereberatung namens „Dein Copilot“ darüber und sagt schlichtweg: „Die Frauen sind selber schuld“
Letztlich finde ich, dass diese Frau Recht hat, denn Frauen im Allgemeinen haben irgendwie ein Problem damit, sich am Arbeitsmarkt richtig zu verkaufen und zu vermarkten. Ein Drittel weniger Gehalt nehmen sie einfach in Kauf und geben sich damit zufrieden, obwohl sie häufig irrsinnige Mühen in ihre Ausbildung gesteckt haben.
Nehmen wir also beispielsweise eine Frau mit einer erstklassigen Ausbildung – besser als die männlicher Mitbewerber, so würde sie trotzdem weniger verdienen, auch wenn sie dem Unternehmen tausend Mal mehr bringt.
Umdenken müssen zuallererst also definitiv die Frauen selbst. Sich nicht gleich dem ersten Gehaltsangebot hinzugeben, ist hierbei eine Strategie, die heute noch viel zu wenige verfolgen. Denkt man aber einmal daran, dass Arbeitgeber vermutlich von Beginn an zu niedrig ansetzen, sieht man, dass da noch Luft nach oben ist.
Ist man sich selbst also genug wert, um das Geld für die eigene Arbeit zu bekommen, das man auch verdient, dann kann man zumindest im Stillen und Privaten den Equal Pay Day als kleinen Erfolgstag feiern.
Benjamin on April 1st 2011 in Allgemein